Advent: 5. Dezember

Heute gibt es eine heitere Kindergeschichte, gelesen von einem der zur Stelle ist, wenn´s um die Wurst geht ...

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Erster Spatenstich zum Umbau des Hoeschparks

Eine „grüne Oase“ im Dortmunder Norden wird aufgewertet

Die Bauarbeiten zur Erneuerung des Hoeschparks sind gestartet. Ziel der Modernisierungen ist, die bisherige Sport- und Erholungsfunktion des Parks weiterzuentwickeln. Am Dienstag, 10. November, erfolgte zu den Bauarbeiten der offizielle Spatenstich. Stadtrat Ludger Wilde, Susanne Linnebach, Leiterin des für die Projektkoordination zuständigen Amtes für Stadterneuerung, und Bernd Kruse, Geschäftsführer der städtischen Sport- und Freizeitbetriebe, die Eigentümer des Hoeschparks sind, gaben gemeinsam den Startschuss.

Bei den Arbeiten werden einerseits die Gebäude von Sport- und Tennisheim umgebaut. Hierdurch haben die ansässigen Vereine mehr Platz und gleichzeitig stehen Teile der Räumlichkeiten auch anderen Bewohner*innen des Quartieres offen, um Ausstellungen, Kultur- oder sonstige Veranstaltungen durchzuführen. Andererseits werden Teile der Freiflächen des Parks neu gestaltet und die Beleuchtung der Wege teilweise erneuert.

„Die Weiterentwicklung des Hoeschparks ist neben dem Umbau der Speicherstraße und dem Vorhaben „Heimathafen“ eines der größten und zentralen aktuellen Stadterneuerungsprojekte. Wir freuen uns, dass wir den Hoeschpark aufwerten können, denn der Park hat eine enorm wichtige Bedeutung für die Menschen in der Nordstadt“, so Ludger Wilde. Und Bernd Kruse ergänzt: „Der Park hat schon jetzt für Sporttreibende eine überregionale Strahlkraft durch die vorhandenen Anlagen für Baseball, Football, Fußball, Leichtathletik und Tennis. Neben der Ertüchtigung des Sport- und des Tennisheims werden Outdoor-Sportmöglichkeiten, wie der Trimm-Dich-Pfad „Loop“, eine Kletterwand, der Sporthain mit einem Fitnesscenter für Draußen und ein multifunktionaler Basketball- und Tennisplatz entstehen. Damit machen wir den Park noch attraktiver für die Gäste.“  

Susanne Linnebach ergänzt: „Der Park ist „Erholungsstätte für Alle“ und kann durch unsere Maßnahme gestärkt werden. Dadurch bleibt er ein Ort der Erholung, der Freizeit und des Sportes für die Menschen in der Nachbarschaft und hält für auch für Gäste aus dem gesamten Stadtgebiet und über die Stadtgrenzen hinaus besondere attraktive Aktions- und Verweilangebote vor.“

Für die Entwicklung des Hoeschparks stehen Projektmittel in Höhe von fast 5 Millionen Euro zur Verfügung, die zu 90 Prozent gefördert werden. Die Fördermittel kommen dabei aus dem Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt - Dortmund Nordstadt“, das von der EU, vom Bund und vom Land NRW getragen wird. Den Rest der Kosten übernimmt die Stadt Dortmund. Durch die EU-Förderung unterliegt die Umsetzung der Baumaßnahmen einem strengen Zeitplan: „Die Bauarbeiten müssen bis zum Ende des Jahres 2021 umgesetzt sein, so dass die Umbauten der Gebäude und der Freianlagen gleichzeitig starten“, so Linnebach.

Der Hoeschpark als „grüne Oase“
Der zwischen Borsigplatz und ehemaliger Westfalenhütte gelegene Hoeschpark hat seit jeher eine bedeutende Rolle als „grüne Oase“, Entspannungsort und sportliche Wirkungsstätte für die Bewohner*innen der Nordstadt. Er ist öffentlich zugänglich und eine Vielzahl von Freizeitangeboten sowie Wald- und Wiesenflächen mit altem Baumbestand bieten allen Altersklassen vielseitige Beschäftigungsmöglichkeiten. Neben seiner Erholungsfunktion im Grünen besitzt der Hoeschpark vor allem auch seine große Bedeutung als Standort des Sports: Er beheimatet heute neben vier Fußballvereinen und einem Tennisclub auch einen Baseball- sowie American Footballverein, wodurch der Park weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Ergänzt wird der Hoeschpark durch das östlich angrenzende Freibad Stockheide.


Gruppenbild: Ludger Wilde (Planungsdezernent), Bernd Kruse (Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt Dortmund), Susanne Linnebach (Amtsleiterin Stadterneuerung), Christoph Helbich (Geschäftsführender Gesellschafter SKA Scheffler Helbich Architekten GmbH), Florian Depenbrock (nsp Landschaftsarchitekten Stadtplaner Schonhoff Schadzek Depenbrock)

Bild: Roland Gorecki