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Das Novemberprogramm im Keuning.haus

Von feministischen Gesprächen bis zu Salsa und Parkour

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Im November bringt das Keuning.haus Menschen, Kulturen und Perspektiven zusammen: mit einem feministischen Gesprächsabend, einem Salsa-Festival mit Live-Musik, Ausstellungen und Tanzperformances. Auch der traditionelle Martinszug und offene Angebote laden zum Mitmachen ein.

Gesellschaftliche Fragen, kulturelle Vielfalt und gemeinsames Erleben prägen das Novemberprogramm im Keuning.haus. Die Reihe „Feel the Weibz*“ eröffnet den Monat mit einem Gespräch über Feminismus, Care-Arbeit und soziale Herkunft. Tanzbegeisterte können sich auf das Salsa-Festival „La Klave“ mit Workshops und einem Live-Konzert des Orchesters Tumbakin freuen. Die Ausstellung „BiMig“ macht persönliche Bildungswege von Menschen mit Migrationserfahrung sichtbar. Außerdem rückt ein Gesprächsabend das Alter(n) in der Migrationsgesellschaft in den Mittelpunkt. Eine Tanzperformance erzählt von weiblicher Erinnerung und Herkunft. Musikfans erwartet ein Konzertabend mit Stoner-, Doom- und Grunge-Bands. Familien können beim Martinszug durch die Nordstadt dabei sein. Zum Monatsende laden eine Parkour Convention und der Trash Day der EDG zum Mitmachen ein.

Das Programm im Überblick!

5. November: „Feel the Weibz*“ – Feministische Perspektiven auf Körper und Care

Wie hängen Care-Arbeit, soziale Herkunft und Körperpolitik zusammen? Deniz Greschner begrüßt in der Gesprächsreihe „Feel the Weibz*“ zwei feministische Denkerinnen unserer Zeit: die Journalistin und Autorin Mareice Kaiser, die sich mit Care-Arbeit, sozialer Ungleichheit und Vereinbarkeit beschäftigt, sowie Francis Seeck. Die beiden diskutieren über Klassismus, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Gerechtigkeit. Seeck ist Sozialwissenschaftlerin, Autorin und Professorin für Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Klassismuskritik, Care und Demokratiebildung. Das Gespräch beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

7. November: Martinsumzug – Rabimmel, rabammel, rabumm!

Mit Laternen, Musik und Pferd zieht St. Martin durch die Nordstadt. Am Keuning.haus erwartet die Kinder die traditionelle Martinsaufführung mit anschließender Brezelverteilung. Die IG-Münsterstraße und das Keuning.haus laden Kinder von sechs bis zwölf Jahren und ihre Familien zum traditionellen Martinszug ein. Um 18 Uhr startet der Umzug am Eisengießer-Brunnen am Steinplatz, Ecke Münsterstraße/Heiligegartenstraße. St. Martin hoch zu Ross führt die Gruppe über die Münsterstraße und die Heckenstraße zum Keuning.haus. Dort wird die Martinsgeschichte vor einer liebevoll gestalteten Kulisse vorgelesen und nachgespielt. Der Spielmannszug des Nördlichen Schützenbundes begleitet den Zug mit bekannten Laternenliedern. Anschließend verteilt die IG-Münsterstraße kostenlose Martinsbrezeln an die Kinder.

14. November: „La Klave“ – Salsa-Festival mit Live-Konzert

Tanzworkshops mit internationalen Dozent*innen und ein Live-Konzert des Orchesters Tumbakin: Im Keuning.haus dreht sich alles um Salsa und lateinamerikanische Tanzkultur.

Die Veranstaltung am Samstag, 14. November, ist Teil des ersten großen Salsa- und Bachata-Festivals in Dortmund. Vom 13. bis 15. November gibt es an verschiedenen Orten in der Stadt ein vielfältiges Programm. Höhepunkt im Keuning.haus ist das Konzert des renommierten Orchesters Tumbakin. Das Haus und La Klave arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen, um die lateinamerikanische Tanzkultur zu fördern. Beginn ist um 19 Uhr.

17. November: „BiMig“ – Ausstellung zeigt Bildungswege in der Migrationsgesellschaft

Die Ausstellung „BiMig“ basiert auf Interviews mit Jugendlichen und Erwachsenen aus Drittstaaten, die ihren Bildungsweg in Deutschland bereits gegangen sind oder noch gehen. Sie berichten vom Ankommen in einer neuen Gesellschaft, von ihren Erwartungen und den Herausforderungen, die sie bewältigen müssen. Die Ausstellung fragt, wie Bildung für alle Menschen zugänglicher und chancengerechter werden kann.

Zur Vernissage am Dienstag, 17. November, diskutieren Akteurinnen aus Bildung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über das Thema. Mit dabei sind Dr. Çağrı Kahveci vom Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen, Aysun Tekin von UBV e. V., der Soziologe Dr. Fatih Bahadır Kaya von der TU Dortmund sowie Aida Demirović-Krebs, eine der Protagonistinnen der Ausstellung. Zeynep Kartal moderiert. Die UBV-Theatergruppe „The Improssibles“ ergänzt den Abend mit einer Performance.

Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist bis zum 14. Januar 2027 zu sehen. Veranstaltende sind das Multikulturelle Forum e. V., der Planerladen und das Keuning.haus.

18. November: „Lebensfäden“ – Alter(n) trifft Migration

Wie erleben Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte das Älterwerden? Ein Gesprächsabend stellt persönliche Lebensgeschichten und Perspektiven auf Teilhabe, Zugehörigkeit und solidarisches Miteinander in den Mittelpunkt.

Unter dem Titel „Vom Ankommen, Bleiben und Weitergeben“ geht es am Mittwoch, 18. November, um die Lebensrealitäten älterer Menschen. Prof. Dr. Martina Brandt und Prof. Dr. Emra Ilgün-Birhimeoğlu sprechen mit Şahizer Alaca über Erfahrungen und Herausforderungen im Alter. Gemeinsam fragen sie, wie Begegnung und solidarische Nachbarschaften zu mehr gleichberechtigter Teilhabe beitragen können. Für die musikalische Begleitung sorgt İmam Yıldırım.

Die Veranstaltung organisieren der Fachdienst für Senioren und die Fachstelle Alter und Migration des Wilhelm-Hansmann-Hauses, das Keuning.haus sowie der Lehrstuhl Sozialstruktur und Soziologie alternder Gesellschaften der TU Dortmund und die FH Dortmund.

Einlass ist um 17:15 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

21. November: „Black Witch Vol. 7“ – Gitarrenriffs und schwere Sounds

Stoner, Doom und Grunge: Die Konzertreihe „Black Witch“ bringt zum siebten Mal Bands aus der lokalen, nationalen und internationalen Szene ins Keuning.haus. Am Samstag, 21. November, stehen Scorched Oak, Grin und Astral Kompakt auf der Bühne. Die Reihe hat sich inzwischen als feste Adresse für rifflastige Gitarrenmusik etabliert. Einlass ist um 18:30 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Tickets kosten 10 Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse.

24. November: „Der Körper erinnert / Beden Hatırlar“

Eine Tanzperformance verbindet traditionelle anatolische Tänze mit zeitgenössischer Bewegung, Musik und persönlichen Geschichten. Im Mittelpunkt stehen weibliche Erinnerung, Herkunft und die Weitergabe kulturellen Wissens.

Frauen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und kulturellen Prägungen begegnen sich auf der Bühne. Traditionelle Tänze aus verschiedenen Regionen Anatoliens verbinden sich mit somatischem Tanz, zeitgenössischen Bewegungsformen, biografischen Texten und A-cappella-Gesang. Die Rhythmen der Erbane, einer Rahmentrommel, begleiten die Performance.

Das Stück entstand in einem gemeinsamen künstlerischen Prozess mit Frauen des Migrantinnenvereins Dortmund e. V. Es erzählt von Erinnern und Vergessen, Zugehörigkeit und Veränderung sowie von Selbstbestimmung und weiblicher Gemeinschaft. Die Aufführung findet am Vorabend des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen statt und setzt ein Zeichen für die Sichtbarkeit und Würde von Frauen.

Die künstlerische Leitung übernehmen Ruhat Kılıç Hosseini und Ayşe Kalmaz. Eylem Külahçı spielt Erbane und Def, die musikalische Leitung hat Mehmet Akbaş. Auf der Bühne steht die Tanzgruppe des Migrantinnenvereins Dortmund e. V.

Einlass ist um 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro. Karten und Reservierungen gibt es per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., im Vereinshaus des Migrantinnenvereins Dortmund e. V. (montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr) und an der Abendkasse ab 18:30 Uhr.

Die Veranstaltung organisiert der Migrantinnenverein Dortmund e. V. in Kooperation mit dem Keuning.haus. Sie wird von der LAG Soziokultur NRW gefördert.

28. November: Parkour Convention – „Back to the Roots“

Gemeinsam trainieren, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen: Die Parkour Convention bringt die Community zusammen. Auch Anfänger*innen sind willkommen. Unter dem Motto „Back to the Roots“ steht am Samstag, 28. November, das gemeinsame Erleben der Sportart im Mittelpunkt. Von 11 bis 17 Uhr können Interessierte Parkour ausprobieren, sich austauschen und die Community kennenlernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

28. November: Trash Day – Gemeinsam für eine saubere Stadt

Wie lässt sich Müll vermeiden und die Stadt sauberer gestalten? Die EDG lädt zu einem offenen Mitmachtag mit Aktionen und Gesprächen rund um Abfallvermeidung und einen bewussten Umgang mit Ressourcen ein. Am Samstag, 28. November, können Dortmunderinnen im Keuning.haus Ideen für einen sauberen und nachhaltigeren Alltag entdecken. Kleine Aktionen und Gespräche zeigen, wie sich Müll vermeiden und Dinge länger nutzen lassen. Alle sind willkommen – allein, mit Freundinnen oder mit der Familie.

Die EDG Entsorgung Dortmund GmbH und das Keuning.haus veranstalten den Aktionstag gemeinsam. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen von DoZirkulär 2030 mit Fördermitteln der Wirtschaftsförderung.

Der Trash Day läuft von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter edg.de/trashday⁠.

 

Bild: Die Band Scorched Oak © Elif Bell

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