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Von der Frittenbuden-Show zum Ofen-Klassiker

Spielzeit-Eröffnung und Programmvorschau des Theaters im Depot

TheaterimDepot stickyfragments Pressebild credits KönigSchwerdfeger

Fast jedes Wochenende ein neues Theater-Rezept: Der große Theatersaal im Kulturort Depot ist seit 25 Jahren ein Zentrum der freien Tanz-und Theaterszene in Dortmund und lädt in der neuen Spielzeit zu vielfältigen Neuproduktionen und Projekten für ein breites und neugieriges Publikum ein. Vier Premieren an den Schnittstellen zu Theater, Tanz, Performance und Musik werden durch Festivals und Zauber-Comedyden ergänzt. Angebote für Kinder und Jugendliche und das traditionelle Weihnachtsstück runden die erste Spielzeit-Hälfte ab. Eröffnung ist am Samstag, den 5. September.

Den Auftakt macht das körperlich-poetische Solo-Stück „Die Katze Eleonore“ von Caren Jeß, Inszenierung S. Rudat. Es eröffnet sowohl die Spielzeit als auch das diesjährige Festival des Physical Theatre Netzwerks NRW: physical FETZ kommt am 5. und 6. September erstmals nach Dortmund. Bereits zuvor kooperiert das Theater bei der Open Air Show „how to become a sweet potato“ in und über eine Frittenbude im Pott. Die kostenlose Performance findet unter anderem ebenfalls am 5. September auf dem Nordmarkt und am 6. September in den Missundehöfen statt.

Bei physical FETZ und bei der ersten Premiere der Spielzeit „Dronetale“ der Gruppe Sticky Fragments am 18. und 19. September liegt der Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Theaterform Physical Theatre sowie weiterem Barrierenabbau: Die Veranstaltungen werden teilweise durch Hörunterstützung oder kreative Audiodeskription zugänglich für schwerhörige/taube bzw. blinde/sehbehinderte Menschen sein.

Im Rahmen des FAVORITEN Festivals werden im Oktober drei herausragende Produktionen der Freien Szene NRW gezeigt. Weitere Großprojekte sind die erstmalige Ausgabe des „InterVAL“-Festivals des Regionalverbands Ruhr mit Performances, Workshops und interkulturellen Begegnungsformaten und das Black Attitude Festival für die schwarze Community und Freunde.

Weitere Theater- und Tanzpremieren werden mit dem Dortmunder Label artscenico („Blockbuster“), dem Kollektiv Situationship (Arbeitstitel „Game Over“) und der Gruppe VR Dance Club produziert. Bei „Blockbuster wirken der Sprechchor Dortmund und die Rebellenfanfaren aus Bochum mit. Es wird wild-musikalisch.

VR Dance Club präsentiert mit „I am the (authy) way“ Anfang Dezember einen technisch-experimentellen Abend zwischen Tanz und Virtueller Realität. Für Lacher und Staunen sorgt zuvor Till Frömmel, wenn er am 14. November die Premiere seiner neuen Impro-Comedy- und Magie-Show „Toyboy“ feiert.

Ein traditionelles Highlight am Ende des Jahres ist wieder der Kultklassiker „A Christmas Carol“ mit Vorstellungen voraussichtlich ab dem 18. Dezember. Liebevoll und spielfreudig bringt das sympathische vierköpfige Ensemble ihre eigene Interpretation der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens auf die Bühne – Plätzchen inklusive. Eine begehrte Veranstaltung für die ganze Familie. Der Vorverkauf startet in Kürze.

Das Theater in der Nordstadt setzt darüber hinaus seine Initiativen fort, das Publikum der Nachbarschaft und junge Menschen aus ganz Dortmund zu beteiligen. Bei den laufenden Projekten „Dortmund Nordstadt Community Curating“ sowie „Heimatlabor Fredenbaum“ wird an neuen Konzepten und Ästhetiken der Teilhabe geforscht. Bei „Alle Dabei! #3“ im Rahmen der nachtfrequenz – Nacht der Jugendkultur am Samstag, den 26. September können sich junge Menschen zwischen 14 und 26 Jahren bereits ab dem Mittag in urbanen Tanzstilen, Gesang oder Improtheater ausprobieren. Es gibt eine Open Stage und Party bis Mitternacht.

Bei allen künstlerischen Produktionen im Theatersaal gibt es kurze Einführungen und die Möglichkeit, anschließend mit Künstler*innen, Gästen oder dem Team des Theaters ins Gespräch zu kommen. Die Theke im Foyer bleibt auch nach den Aufführungen geöffnet.

In der Regel gibt es ein solidarisches Ticketsystem mit Preisen zwischen 5 und 25 Euro im Online-Vorverkauf oder an der Abendkasse.

Alle Veranstaltungen und Informationen werden fortlaufend auf der Website des Theaters unter theaterimdepot.de aktualisiert.

 

Credits: Digitale Collage aus Archivbildern, Stock Footage, Zeichnungen von König und Schwerdfeger und Deeplearning Text-zu-Bild-Generator (KI-gestützt).

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