Talk im DKH - Mo Asumang

Kategorie
Sonstiges
Datum
07.07.2017 18:30
Veranstaltungsort

Dietrich-Keuning-Haus
Leopoldstraße 50-58
44147 Dortmund
Telefon
0231/ 50-25145

Das Dietrich-Keuning-Haus lädt zum nächsten „Talk im DKH“ am Freitag, den 07. Juli 2017 ein.

Wie konnte der Rassismus in der Mitte der Gesellschaft Platz nehmen? Darum soll es in der nächsten Veranstaltung gehen.

Wir freuen uns sehr, dass wir Mo Asumang dafür gewinnen konnten, eine anerkannte und mehrfach ausgezeichnete Expertin.

Mo Asumang wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV-Moderatorin. Sie moderierte die Sendung "Liebe Sünde" mit einer wöchentlichen Quote von 2 bis 3 Millionen Zuschauern. Seitdem arbeitet sie als Moderatorin, Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin, Autorin und Dozentin. Als Schauspielerin ist Mo Asumang u.a. in Roman Polanskis Film "The Ghostwriter" in der Rolle der US-Außenministerin Condoleezza Rice zu sehen.

In ihrem eigenen Dokumentarfilm „Road to Rainbow – Willkommen in Südafrika“ (2010) hinterfragt Mo Asumang, wo nach Ende der Apartheid der Traum von Gleichberechtigung geblieben ist. Ihre Suche nach sozialer Gerechtigkeit kommt nicht von ungefähr. Mo kam mit nur fünf Wochen ins Kinderheim, wurde von Pflegeeltern und ihrer Oma aufgezogen. Die Themen Courage, Gerechtigkeit und soziales Engagement ziehen sich durch ihr Leben. In ihrem Dokumentarfilm "Die Arier", 2015 nominiert für den "Grimme Preis“, trifft sie internationale Rassisten, z.B. vom Ku Klux Klan. Dabei spürt der Zuschauer hinter der engagierten Aktivistin und professionellen Filmemacherin immer auch den empfindsamen Menschen.

In diesem Jahr erschien ihr Buch "Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis".

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit besucht Mo weltweit Schulen und Universitäten, um sich für Integration stark zu machen und das Thema Rassismus mutig von einer neuen Perspektive anzugehen. Darüber wird Mo Asumang auch im Dietrich-Keuning-Haus sprechen. Es moderiert Aladin El-Mafaalani.

Begleitet wird der Abend vom Dortmunder Kabarettisten Ilhan Atasoy, besser bekannt als „König vom Borsigplatz“.